So magisch: Alle lieben Jamie Olivers Thai-Curry-Hühnchen – darum koche ich es ständig

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Sie haben Lust auf Urlaub auf dem Teller, aber keine Zeit für komplizierte Rezepte? Genau deshalb koche ich Jamie Olivers Thai-Curry-Hühnchen aus dem Ofen ständig. Es ist cremig, aromatisch, schnell vorbereitet und macht im Ofen fast alles von allein.

Stellen Sie sich zartes Hähnchen, süßen Kürbis, duftenden Limettenabrieb und eine sanft scharfe Kokos-Curry-Sauce vor. Der Duft allein macht schon gute Laune. Und das Schönste: Dieses Gericht gelingt wirklich auch, wenn Sie müde von der Arbeit nach Hause kommen und „eigentlich“ keine Lust aufs Kochen haben.

Warum alle dieses Thai-Curry-Hühnchen lieben

Es gibt Rezepte, die man einmal kocht und dann vergisst. Und es gibt Rezepte wie dieses Thai-Curry-Hühnchen. Es bleibt. Es wird zum Dauerbrenner in der eigenen Küche.

Warum? Weil es diese perfekte Mischung aus Komfort und Leichtigkeit trifft. Es ist cremig, aber nicht schwer. Würzig, aber nicht zu scharf. Und es bringt ein bisschen Thailand in Ihre Auflaufform, ohne dass Sie zehn exotische Produkte kaufen müssen.

Besonders praktisch: Alles gart zusammen im Ofen. Kein hektisches Rühren am Herd, keine drei Töpfe und zwei Pfannen. Ein Blech, ein Messer, eine Schüssel – mehr brauchen Sie fast nicht.

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Zutaten für Jamie Olivers Thai-Curry-Hühnchen aus dem Ofen

Die Mengen reichen für etwa 4 Portionen. Perfekt für ein Familienessen oder für zwei Personen mit Resten für den nächsten Tag.

  • 800 g Hähnchenbrust oder Hähnchenschenkel ohne Knochen
  • 500 g Kürbis (z. B. Hokkaido, muss nicht geschält werden)
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika (optional, für mehr Farbe)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
  • 2 EL rote Thai-Currypaste (je nach gewünschter Schärfe)
  • 400 ml Kokosmilch (1 Dose, vollfett für extra Cremigkeit)
  • 150 ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Limette (Abrieb und Saft)
  • 2 EL Fischsauce oder 1,5 TL Salz, wenn Sie keine Fischsauce mögen
  • 1 EL brauner Zucker oder Honig
  • 2 EL neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • Frischer Koriander oder Petersilie zum Bestreuen
  • Frühlingszwiebeln nach Belieben
  • Optional: 1 rote Chilischote für extra Schärfe

Als Beilage passt perfekt:

  • 300 g Jasminreis oder Basmatireis
  • 600 ml Wasser
  • 1 TL Salz

Schritt-für-Schritt: So gelingt das Thai-Curry-Hühnchen aus dem Ofen

Keine Sorge, die Schritte klingen länger, als sie in echt sind. Die aktive Arbeitszeit liegt oft unter 20 Minuten. Danach arbeitet der Ofen für Sie.

1. Ofen vorheizen und Gemüse vorbereiten

Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie eine große Auflaufform oder ein tiefes Blech bereit.

Schneiden Sie den Kürbis in Spalten oder Würfel von etwa 2–3 cm. Zwiebel schälen und in grobe Streifen schneiden. Paprika entkernen und in Stücke schneiden. Alles in die Form geben und mit 1 EL Öl, etwas Salz und Pfeffer mischen.

2. Hähnchen anbraten (für extra Aroma)

Schneiden Sie die Hähnchenbrust in größere Stücke, etwa 4–5 cm, damit sie saftig bleibt. Wenn Sie Schenkelstücke nutzen, können Sie sie ganz lassen.

Erhitzen Sie 1 EL Öl in einer Pfanne. Braten Sie das Hähnchen von allen Seiten kurz an, nur bis es leicht Farbe bekommt. Es muss innen noch nicht durch sein. Dann das Fleisch direkt auf das Gemüse in die Auflaufform legen.

3. Die cremige Thai-Curry-Sauce anrühren

Knoblauch und Ingwer fein hacken oder reiben. In derselben Pfanne kurz anschwitzen, bis es duftet.

Geben Sie die rote Currypaste dazu und rühren Sie 1 Minute, damit sich die Aromen lösen. Dann mit Kokosmilch und Brühe ablöschen. Fischsauce, braunen Zucker, Limettenabrieb und den Saft einer halben Limette einrühren.

Kosten Sie die Sauce. Sie sollte leicht salzig, etwas süß und mit einer frischen Säure sein. Wenn nötig, noch etwas Fischsauce, Zucker oder Limette anpassen.

4. Alles in den Ofen – und entspannen

Gießen Sie die warme Thai-Curry-Sauce gleichmäßig über Hähnchen und Gemüse. Alles einmal leicht durchheben, damit sich Sauce und Zutaten verbinden.

Jetzt kommt die Form für etwa 30–35 Minuten in den Ofen. Je nach Ofen kann es auch 40 Minuten dauern. Das Hähnchen sollte durchgegart sein, der Kürbis weich, aber nicht zerfallen. Die Sauce wird dabei etwas dicker und aromatischer.

5. Reis kochen und Gericht verfeinern

Während das Curry im Ofen gart, den Reis zubereiten. Reis in ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abspülen. Dann mit 600 ml Wasser und 1 TL Salz in einen Topf geben, aufkochen, Deckel auflegen und die Hitze stark reduzieren. Nach etwa 10–12 Minuten ist der Reis gar. Dann von der Platte nehmen und kurz ruhen lassen.

Wenn das Curry fertig ist, nehmen Sie die Form aus dem Ofen. Eventuell mit etwas zusätzlichem Limettensaft abschmecken. Frischen Koriander und in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln darüber streuen. Wer es schärfer mag, gibt noch frische Chili dazu.

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So servieren Sie Jamie Olivers Thai-Curry-Hühnchen am besten

Servieren Sie das Thai-Curry-Hühnchen mit einer Kelle Sauce über einer Portion Reis. Achten Sie darauf, dass jede Portion etwas Kürbis, Paprika und Hähnchen enthält. So haben Sie auf jedem Löffel die volle Mischung aus süß, salzig, cremig und frisch.

Stellen Sie ein extra Schälchen Limettenviertel auf den Tisch. Ein Spritzer darüber macht das Gericht noch lebendiger. Wenn Sie Gäste haben, funktioniert das Gericht wunderbar als „Alles-in-einem-Schale“-Essen. Große Schüsseln, etwas Brot oder Naan dazu, und alle sind glücklich.

Tipps, Variationen und Reste-Ideen

Das Schöne an diesem Rezept: Es verzeiht viel. Und es lässt sich leicht anpassen, wenn etwas fehlt oder Sie Reste aufbrauchen möchten.

  • Kein Kürbis im Haus? Dann nehmen Sie Süßkartoffeln. Schneiden Sie sie ähnlich groß, die Garzeit bleibt fast gleich.
  • Mehr Gemüse? Brokkoli-Röschen, Zucchini oder grüne Bohnen passen wunderbar. Geben Sie empfindlicheres Gemüse die letzten 15 Minuten dazu, damit es nicht zu weich wird.
  • Weniger Schärfe? Reduzieren Sie die Currypaste auf 1 EL und nehmen Sie eine mildere Sorte. Für Kinder können Sie zusätzlich etwas Kokosmilch extra am Tisch darüber geben.
  • Reste verwerten: Am nächsten Tag schmeckt das Curry fast noch besser. Einfach vorsichtig in der Pfanne oder in der Mikrowelle erhitzen und eventuell mit einem Schuss Wasser oder Kokosmilch verdünnen.
  • Low-Carb-Variante: Statt Reis servieren Sie das Curry mit Blumenkohlreis oder einfach pur mit extra Gemüse.

Darum koche ich dieses Ofen-Curry immer wieder

Manche Gerichte werden mit der Zeit anstrengend, dieses nicht. Es begleitet Sie durch die Woche wie ein kleines Ritual. Schneiden, rühren, ab in den Ofen. Dann kurz aufatmen, den Duft aus der Küche genießen.

Für mich ist dieses Thai-Curry-Hühnchen à la Jamie Oliver das perfekte Rezept für lange Tage und gemütliche Abende. Es bringt Wärme, Farbe und ein bisschen Fernweh auf den Teller. Vielleicht steht es bald auch bei Ihnen regelmäßig auf dem Speiseplan.

Christina Brandt
Christina Brandt

Ich habe an der TU München Ernährungswissenschaften studiert und später in Hamburg als Rezeptentwicklerin für ein Food-Magazin gearbeitet. Mein Schwerpunkt sind norddeutsche Küche, Restaurantporträts und kulinarisch geprägte Städtereisen. Mich interessiert vor allem ehrliche Alltagsgastronomie.

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